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Lasertherapie

Die Lasertherapie ist eine gewebeschonende, schmerzfreie und nebenwirkungsfreie medizinische Behandlungsform mit einer Vielzahl therapeutischer Anwendungsmöglichkeiten. Die Wirksamkeit der Lasertherapie ist seit Jahrzehnten bekannt und durch zahlreiche wissenschaftlichen Studien bewiesen.

  • Effektiv
  • Entzündungshemmung
  • Geweberegeneration
  • Verbesserte Wundheilung
  • Stimulation des Immunsystems

Wie wirkt Lasertherapie ?

Die Wirkung der Lasertherapie ist neben vielen anderen biologischen Effekten hauptsächlich auf eine Gewebe-Biostimulation zurückzuführen. Durch die starke Bündelung von Lichtstrahlen wird eine hohe Energiedichte erzeugt. Diese führt zu einer deutlichen Steigerung der Produktion des körpereigenen Molekühls ATP, dem wichtigste Energielieferanten der Zellen. Der Stoffwechsel wird verbessert und die Heilungsprozesse in erkrankten Zellenstrukturen gefördert.

Im Gegensatz zu chirurgischen Lasern wird bei den niedrigen Intensitäten der hier verwendeten Laser das Gewebe nicht zerstört.

Anwendung

Die Laserbehandlung wird in Abhängigkeit des Krankheitsbildes vom Therapeuten flächig oder punktuell angewendet. Die Schmerzbehandlung wird in der Regel punktförmig an den ertasteten Schmerzpunkten sowie an den klassischen Akupunktur- oder Triggerpunkten durchgeführt. Hauterkrankungen oder offene Wunden werden ganzflächig entsprechend der Größe des betroffenen Areals behandelt.

Dauer und Anzahl der notwendigen Therapiesitzungen sind von der Indikation abhängig und werden von Ihrem behandelnden Therapeuten festgelegt. Für einen nachhaltigen Behandlungserfolg sind in der Regel max. 10 Anwendungen notwendig.

Ihr Nutzen

Der große Vorteil der Lasertherapie liegt in der schnell spürbaren Wirksamkeit. Gerade bei der Therapie von Schmerzen und Entzündungen sollten schon nach wenigen Behandlungen eine deutliche Verbesserung des Zustandes erkennbar sein. Auch bei vielen weiteren Indikationen ist die Lasertherapie eine erfolgreiche Behandlungsmethode.

Die Lasertherapie wird bei folgenden Indikationen und
Krankheitsbild erfolgreich eingesetzt:

  • Arthrosen
  • rheumatische Erkrankungen
  • Sportverletzungen
  • Muskuläre Schmerzen
  • Erkrankungen der Sehen und Bänder
  • Neuralgien
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Epicondylitis
  • Dekubitus
  • Ulcus Cruris
  • Wunden nach Verletzung
  • Hauterkrankungen
  • Entzündungen und Wundheilung im Zahn-Mund-Bereich
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Schmerztherapie mit Kinesiotape

Durch die spezifische Art des Tapens wird eine stimulierende Wirkung auf Muskelpartien, Gelenke sowie das Lymph- und Nervensystem erzielt. Es reizt bestimmte Rezeptoren der Haut, das körpereigene Schmerzdämpfungssystem wird aktiviert und der Schmerz wird damit vermindert. Es ist luft- und wasserdurchlässig und wasserresistent. Damit kann es beim Duschen, Schwimmen und Saunieren problemlos getragen werden.

Unterschiedliche Anlagetechniken des Tapes ermöglichen es, dass ein Gleichgewicht der Muskelfunktionen erreicht wird.
Sind Gelenke betroffen, können diese besser bewegt werden.

Da das Kinesio Tape keinerlei Kleber beinhaltet, kann ohne negative Hautreaktionen mehrere Tage getragen werden.

Einige Krankheitsbilder für die Kinesio-Tape-Methode

  • Rückenbeschwerden
  • Verspannungen der Muskulatur
  • Asthma
  • Menstruationsbeschwerden
  • Narbenbehandlung
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Schulterbechwerden
  • Ödeme
  • Tennis- oder Golfarm
 
 
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 Spiraldynamik

  www.spiraldynamik.com

 

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Dehn-Haltungs-Therapie

Francoise Mezieres entwickelte in Frankreich diese ganzheitliche Behandlungsmethode, bei der intensive statische Dehnungen durch Unterstützung des Therapeuten über mehrere Minuten hinweg gehalten werden, wobei die Grundpositionen mit verschiedenen Stellungen aus der Yoga - Lehre vergleichbar sind. Nach Mezieres Verständnis liegt das Grundprolem von Gliederschmerzen und Verspannungen an der Tatsache, dass die Muskulatur des Menschen die Tendenz zur Verkürzung und übermäßiger Spannung hat, wodurch Elastizität verloren geht. Langanhaltende Dehnhaltungen unter Aufsicht korrigieren Fehlhaltungen und stärken gleichzeitig die Selbstregulation des Körpers. Die Behandlungen erfordern Ihre aktive Mitarbeit und führen dazu, dass Sie als Patient ein intensiveres Gefühl dafür erhalten, was es bedeutet, den eigenen Körper aufrecht zu halten. Für ein nachhaltiges Ergebnis wird eine Behandlungsserie aus 10 Sitzungen als sinnvoll angesehen. Die Methode ist besonders geeignet bei nahezu allen chronischen Wirbelsäulen-Beschwerden, die auf Fehlhaltungen zurückzuführen sind, Problemen im Bereich des Kreuzbein-Darmbeingelenkes (ISG), statisch bedingten Kopfschmerzen, Hüft- Knie-, Schulterbeschwerden ohne lokale Ursache, sowie zur Vorbeugung von Fehlhaltungen und Bandscheibenproblemen, vor allem in Sitzberufen.

 

Behandlung nach McKenzie

 

Das McKenzie-Konzept ist eine Untersuchungs- und Therapieform nach dem Begründer Robin McKenzie. Mit repetierten Bewegungen werden vorgewölbte Bandscheiben therapiert, Band- und Nervenstrukturen entlastet und Schmerzen reduziert und zentralisiert.

Die Patienten werden gleich zu Beginn der Behandlung aktiv in den Therapieprozess einbezogen. Im Verlauf der Therapie lernt der/die Patient/in seine/ihre Faktoren, die die Beschwerden auslösen, kennen und somit auch verstehen. Das alltägliche Verhalten soll angepasst werden

 Bindegewebsmassage 
Bei der Bindegewebsmassage geht man davon aus, dass bei Erkrankungen der inneren Organe Spannungsunterschiede im lockeren Bindegewebe der Unterhaut entstehen. Diese Spannungen versucht der Maßneur zu beheben, indem er zunächst die Spannung im Bindegewebe ertastet, beurteilt und danach auszugleichen versucht.Mit der Bindegewebsmassage wird versucht, neben der örtlichen Wirkung auch entfernt liegende Gebiete und Organe günstig zu beeinflussen.
 Brüggertherapie

 

Im Mittelpunkt der Brügger-Therapie steht ein hochwirksamer Schutzmechanismus unseres zentralen Nervensystems.

Der Grundgedanke, der Diagnose und Therapie steuert, besteht im wesentlichen aus folgendem modellhaften Zusammenhang:
Findet sich an einer beliebigen Stelle des Organismus ein Schaden, so werden bestimmte Signale aus besonderen Rezeptoren - den Meldesystemen, an das zentrale Nervensystem gesandt, um diese Störung zentral bekannt zu geben.

Dort wird zum Schutz dieses gemeldeten Schadens, quasi als Reaktion auf die Meldung, ein Schon- bzw. Schutzprogramm organisiert, das auf alle Systeme des Gesamtorganismus zugreifen kann und das Ziel verfolgt, die vorhandene Störung weitmöglichst einzudämmen. Dieses "Schonprogramm" kann beinhalten, dass eine Bewegung, die den vorhandenen Schaden vergrößern würde, in ihrer Ausführung verändert wird (es kommt zu einer Schonhaltung oder auch zu einer Ausweichbewegung), oder auch schmerzhaft gebremst bzw. ganz blockiert wird. Dabei ist sehr beeindruckend, dass das reaktiv entstandene Schonprogramm, also beispielsweise eine veränderte oder schmerzhafte Bewegung, häufig an einem ganz anderen Ort des Körpers auftritt, als an der eigentlich verursachenden Schadensstelle.

Der Patient nimmt in aller Regel das Schonprogramm in Form seines aktuellen Beschwerdebildes, nicht aber den Ort der eigentlichen Ursache wahr.
 

 Colonmassage 

Bei der Colon- oder Kolonmassage, auch als Kolonbehandlung bezeichnet, handelt es sich um eine besondere Form der Massage des Bauchraumes, welche besonders auf den Dickdarm (Kolon) einwirkt. Angewendet wird diese Form der Massage vor allem bei der Behandlung chronischer Verstopfung.

 Dehnungsmassage

 nach Pape

 

Der wohlgestaltete muskulös geformte Körper ist in den letzten 20 Jahren zum Idealbild des erfolgreich im Leben stehenden Menschen geworden. Der Preis des oft schmalspurig betriebenen Körperkultes spiegelt sich bei vielen Fitness-Narren nicht nur im Mangel an intellektueller Kompetenz und sozialem Engagement wider. Meist reicht schon der Blick mit dem bloßen Auge, um die Dysfunktionalität der oft nur “aufgepumpten” Muskulatur zu entdecken. Es fehlt an Flexibilität und Geschmeidigkeit, an Rhythmus und harmonischem Zusammenspiel; viele Muskeln sind verkürzt, was langfristig zu einer Einschränkung der Beweglichkeit, zur negativen Beeinflussung der Gelenkfunktionen und zu Haltungsschäden führen kann. Das aus sportmedizinischer Sicht bewährte System – Dehnen, Kräftigen, Dehnen (DKD) – wird oft gänzlich ignoriert oder bestenfalls sporadisch berücksichtigt.

Diese speziell entwickelte und erprobte Dehnungsmassage soll die aktive Dehnung nicht ersetzen, sondern in Kombination mit Entspannungstechniken ergänzen. Die als sehr angenehm empfundene Erfahrung des Gedehnt-Werdens erweist sich als didaktisch sinnvoll, da diese Kombination aus Dehnung, Massage und rhythmischer Akupressur das Bedürfnis auch nach aktiver Dehnung fördert. Bei der Dehnungsmassage handelt es sich um eine Komposition aus thailändischer Yogamassage, Shiatsutechniken, krankengymnastischen Prinzipien und klassischer Sportmassage im Zusammenwirken mit effizienten Atemtechniken.
 

 Dorn-Breuß-      Krankengymnastik

 

Die Dornmethode und die Breuss-Massage sind zwei überragende Methoden der Selbstheilung und Selbsthilfe bei sehr vielen Problemen und Erkrankungen des Rückens, der Wirbelsäule, der Gelenke und aller Bereiche des Körpers, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule und den Gelenken verbunden sind. Auf eine sanfte, einfühlsame aber auch kraftvolle Art werden die verschobenen Wirbel und Gelenke wieder an ihren idealen Platz zurückgeschoben.  

 Elektrotherapie

 

Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung des elektrischen Stroms. Ausgehend von der Erkrankung behandelt der Physiotherapeut einen oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen. Galvanische, nieder-, mittel- und hochfrequente Ströme kommen zum Einsatz. die Wirkung des elektrischen Stromes ist vielfältig: Förderung der Durchblutung, Anregung der Muskelaktivität, Schmerzlinderung, Anregung von Stffowechselprozessen und Stärkung der Körperabwehr,...

 Extensionsmassage

 

Extensionsmassage ist eine spezielle Sonderform der Massage. Sie wird im Schulter- und Nackenbereich durchgeführt. Die Muskulatur wird unter vorsichtigem Zug gelockert und es entsteht eine leichte Dehnung. Dadurch können einfache Blockierungen im
Hals-Wirbelsäulen-Bereich gelöst werden

 Klassische Massage 
Die klassische Massage dient vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Verspannungen der Muskulatur. Typische Beschwerden sind:
 
Rückenschmerzen, Rheumatische Beschwerden
Kopfschmerzen bei verspannter Rücken- und Nackenmuskulatur
Verhärtete Muskulatur nach grösseren sportlichen Leistungen
Bewegungseinschränkungen, die durch eine verspannte oder verkürzte Muskulatur bedingt sind

 

Ausserdem dient die Massage auch zur:

 

Entspannung und allgemeinen Lockerung
Verbesserung der Durchblutung von Haut und Muskulatur
 Krankengymnastik

 

Die Krankengymnastik ist eine aktive und sehr wichtige Behandlungsform. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur (muskuläre Dysbalancen) verursachen häufig erhebliche Schmerzen. Diese Schäden können nur durch gezielte Kräftigung der Muskulatur behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden. Aus diesem Grunde ist der therapeutische Sport so wichtig. Er unterstützt auch den Heilungserfolg anderer Behandlungsmethoden und verbessert die physische und psychische Gesundheit. Krankengymnastik ist meistens eine dauerhafte Aufgabe. Auch nach einer fachgerechten Anleitung sollten Betroffene die Übungen regelmäßig weiter durchführen. Krankengymnastik kann Einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden

Krankengymnastik nach Bobath für Kinder und  Erwachsene

 

Das Bobath-Konzept ist ein weltweit in allen therapeutischen und pflegerischen Bereichen erfolgreich angewandtes Konzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des ZNS, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen.

Die Kernprobleme bei der Arbeit nach dem Bobath-Konzept sind die zentral bedingte teilweise oder vollständige Lähmung (Parese bzw. Plegie) eines Körperabschnittes, die Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen, unkontrolliert erniedrigte Muskelspannung (Hypotonus, schlaffe Lähmung) bzw. unkontrolliert erhöhte Muskelspannung (Hypertonus, Spastik) sowie die Störungen der Körperselbstwahrnehmung (Propriozeption).

Das Bobath-Konzept strebt einen Lernprozess des Patienten an, um mit ihm die Kontrolle über die Muskelspannung (Muskeltonus) und Bewegungsfunktionen wieder zu erarbeiten. Die Arbeitsprinzipien des Bobath-Konzeptes sind Regulation des Muskeltonus und Anbahnung physiologischer Bewegungsabläufe. Alle Lernangebote an den Patienten werden nach diesen beiden Prinzipien gestaltet und auch vom Erfolg her beurteilt.

 Manipulativmassage  

 nach Terrier

 

Die Manipulativmassage ist eine Reflextherapie für die peripheren Gelenke und für die Wirbelsäule, die von dem Schweizer Rheumatologen Dr. med. J. C. Terrier 1947 entwickelt wurde.

Sie verbindet Grifftechniken der klassischen Massage für periartikuläre Weichteilstrukturen, Insertionen, Sehnen, Muskeln, Bänder und Kapseln mit der gleichzeitigen Dehnung dieser Strukturen durch eine gelenkschonende passive Mobilisation. Zusätzlich kommen Traktions- und Gleittechniken zur Anwendung.

Massiert werden im Wesentlichen die reflexogenen Stellen und Zonen der nahen Gelenkumgebung: Muskelenden, Sehnen, Sehnenansätze, Ligamente. In einigen Fällen kann der Massagedruck die Gelenkkapsel selbst erreichen. Zumeist beeinflusst er auch die Haut und das subkutane Bindegewebe, wenn auch nur als zweitrangigen Effekt.

Mobilisiert wird der behandelte Körperteil in der Richtung, dem Umfang und dem Rhythmus, in dem ein regelmäßiges Wechselspiel von Dehnung und Lockerung der massierten Strukturen gewährleistet wird.

 Manuelle Lymphdrainage

 

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorentfernung nötig

 Manuelle Therapie 

Viele Schmerzzustände am Bewegungsapparat, den Muskeln und Gelenken, sind mitverursacht durch eine mangelnde Beweglichkeit. Die Blockierung eines Gelenks wird häufig mit dem Bild einer klemmenden Schublade beschrieben: Die das Gelenk umgebenden verspannten Muskeln blockieren die Knochen und hindern diese an einer freien Beweglichkeit. Indem die Beweglichkeit verbessert wird (durch die Mobilisierung von Gelenken oder die Dehnung verkürzter Muskeln), soll der Schmerz reduziert werden oder verschwinden. Anwendungsgebiete sind u.a. alle Störungen, die durch reversible Funktionsstörungen von Gelenken ausgelöst oder mitverursacht werden, z. B. bestimmte Formen von Kopfschmerzen, Nacken- und Rücken-Schmerzen aber auch Gleichgewichtsstörungen oder Tinnitus.

Bei der Behandlung lockert und dehnt der Therapeut die Muskeln und mobilisiert die Gelenke, um ihren Bewegungsspielraum zu vergrößern.

 Periostmassage 

Die Periostbehandlung ist eine punktförmig angesetzte "Druckmassage", die an dafür geeigneten Knochenflächen vorgenommen wird. Die Behandlung wird mit der Fingerbeere oder dem Knöchel eines Fingers durchgeführt und paßt sich in der Druckintensität sorgsam den Besonderheiten des Einzelfalles an. Die Wirkung der Methode besteht in der Anregung der örtlichen Durchblutung und der Zellregeneration insbesondere an den Geweben des Periosts, vor allem aber in der reflektorischen Beeinflussung von Organen, die mit den behandelten Periostflächen nervlich verbunden sind. Daneben wirkt die Methode lindernd auf schmerzhafte Krankheitsprozesse ein.
 

 PNF

 

Die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist eine Ganzkörperbehandlung und wurde von der amerikanischen Physiotherapeutin Maggie Knott und dem Physiologen Herman Kabat in den 40er und 50er Jahren entwickelt. Durch PNF soll - zum Beispiel nach Lähmungserscheinungen - wieder ein verbessertes Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven erreicht werden.

Progressive  Muskelentspannung nach  Jacobson

 

Wenn wir Angst haben, unter starker Anspannung oder Druck stehen, spannt sich automatisch unsere Muskulatur an, z. B. schließt man die Hände unbewusst zur Faust. Je größer die psychische Anspannung durch Ereignisse wie Stress, Angst oder Ärger ist, desto ausgeprägter sind auch die Muskelanspannungen. Unter Umständen können sich Blockaden ergeben, die Schmerzen und psychosomatische Störungen verursachen. Die progressive Muskelentspannung (PM), Tiefenmuskelentspannung oder "progressiv relaxation" genannt, verhilft durch Auflösung muskulärer Spannungszustände zu geistiger und körperlicher Ruhe und Erholung vom oft belastenden Alltag. Ganz nach dem Motto: Durch körperliche Entspannung hin zur seelischen Entspannung.

 

 Segmentmassage

 

Bei der Segmentmassage besteht die Möglichkeit, sich den Rücken, den Brustkorb, den Kopf und Nacken sowie das Becken behandeln zu lassen.
Ihren Namen trägt die Segmentmassage weil sie sich den reflektorischen Veränderungen in den Segmenten des Körpers annimmt. Dabei nimmt die Segmentmassage eine Unterteilung in verschiedene Segmentbereiche vor. So gibt es bei der Segmentmassage zum Beispiel sechs Kopfsegmente, zwölf Brustsegmente, fünf Lendensegmente und das Steißbeinsegment.
Die Segmentmassage dient dann in erster Linie dazu, die inneren Organe durch das äußere Einwirken zu beeinflussen. So ruft die Segmentmassage zum Beispiel eine bessere Durchblutung hervor. Die Anwendung der Segmentmassage findet durch verschiedene Massage- und Streichgriffe statt. Doch die Segmentmassage kann nur dann helfen, wenn Körperregionen betroffen sind, dessen Hautnervenbezirke mit dem Rückenmark zusammen hängen. Damit versucht die Segmentmassage also, Störfelder, welche durch die Segmente verursacht werden, zu beseitigen

 Schlingentischtherapie 

Bei der Schlingentischtherapie werden Teile des Körpers oder der ganze Körper in Schlingen gehängt. Dadurch wird die Schwerkraft aufgehoben, Wirbelsäule und Gelenke werden entlastet. Nun können Bewegungen, die normalerweise eingeschränkt oder schmerzhaft wären, unter Schwerelosigkeit erheblich leichter und schmerzfrei ausgeführt werden. Die Schlingentischbehandlung wird angewendet bei Schmerzen (besonders bei Wirbelsäulenbeschwerden wie Bandscheibenvorfällen, Halswirbelsäulenproblemen, Schulterschmerzen und Hüftgelenksproblemen), Lähmungen und Kontrakturen.

 

Stemmführung nach Brunkow 

Für diese Behandlung nehmen Arme und Beine eine bestimmte Ausgangsstellung/- Haltung ein. Grundlage ist die Hand- und/oder Fußposition. Durch eine nun gedachte, oder tatsächlich, ausgeführte Stemm- bzw. Schubbewegung der Hände und/oder Füße, setzt sich die Muskelspannung bis in den Rumpf fort. Brunkow ist in verschiedenen Ausgangsstellungen, z.B. Rückenlage, Sitz, 4-Füsslerstand, etc. durchführbar.

Ziele:

  • Isometrische Ganzkörperspannung
  • Verbesserung der aufrechten Körperhaltung
  • Stabilisation der Gelenke
  • Tonusregulation

Indikationen/Anwendungen:

  • periphere Lähmungen
  • MS
  • Ataxien
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Arthrosen
  • Haltungsschäden
 Zentrifugalmassage 

Die Zentrifugalmassage ist eine Spezialmassage zur Beseitigung von Bewegungseinschränkungen im Schulter-Arm-Bereich.

Dabei ist der Begriff Massage zu eng gefasst, da durch spezielle Abfolgen von bestimmten Grifftechniken alle Strukturen behandelt werden.

Das Spezifikum liegt in der Behandlung mit Wasser und Seife als Gleitmittel.

Die gezielten entspannend wirkenden Massagehandgriffe werden drüber hinaus mit Bewegungen im Schultergelenk und im Schultergürtel verbunden.

 

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